Attila Zoller

„Nach jahrelanger, mühsamer und vergeblicher Suche, vertraute ich meinen Sound schließlich einer Person an, die ihn reproduzieren konnte – Shadow’s Joe Marinic.“

 

Attila C. Zoller wurde 1927 in Ungarn geboren, wo er in jungen Jahren das Gitarrespielen lernte. Schon in jungen Jahren orientierte sich die Attila in Richtung Westeuropa und reiste über Wien nach Deutschland. Sowohl in Deutschland, als auch in seinem späteren Wohnort in den USA war Attila eine feste Größe des Freejazz. Er war wahrscheinlich der erste, der sich von der strengen Akkordschule der Jazzgitarre löste.

 

Attila's Statement über SH AZ 48 und SH AZ 49:

„Nach jahrelanger, mühsamer und vergeblicher Suche, vertraute ich meinen Sound schließlich einer Person an, die ihn reproduzieren konnte – Shadow’s Joe Marinic.“

 

Bereits Anfang der 60er Jahre lernten sich Attila Zoller und Shadow-Gründer Joe Marinic kennen, als Attila bei Joe nach einem speziellen Jazztonabnehmer anfragte. Zusammen entwarfen sie die Tonabnehmer SH AZ 48 und SH AZ 49. Aus der auf Tonabnehmer basierenden Bekanntschaft entwickelte sich über Jahrzehnte hinweg eine Freundschaft.

 

Nachdem Attila 1959 zog war und mit Jim Hall studierte, arbeitete er mit Musikgrößen wie Stan Getz, Chico Hamilton, Oscar Pettiford und Benny Goodman zusammen. Als Lehrer und Mentor hatte Attila Einfluss auf viele Musiker jeder Richtung und Generation (u.a. Pat Metheny). Die von ihm gegründete Musikschule Vermont Jazz Center (VJC) ist eine bedeutende Einrichtung in Sachen Jazzausbildung. 1995 erhielt er für sein Lebenswerk den Lifetime Achievement Award der New England Foundation.

 

Als Attila 1997 an Krebs erkrankte, war einer seiner letzten Wünsche ein Benefizkonzert in Ungarn zu geben, welches im Dezember 1997 landesweit übertragen wurde. Bereits im Januar 1998 erlag Attila seinem Krebsleiden und starb im Grace Cottage Hospital in Vermont.

 

 

 

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